Asylsuchende nicht über längere Zeit in Landeseinrichtungen zwangsunterbringen

Mit einem Offenen Brief wendete sich der NRW-Flüchtlingsrat am 24.10.2017 an Minister Stamp (aus Bonn). Denn laut NRW-Koalitionsvertrag gibt es Planungen, wie in Bayern auch in NRW den zwangsweisen Aufenthalt von Ausreisepflichtigen in den Großunterkünften auf zwei Jahre zu verlängern.

Der Flüchtlingsrat befürchtet dadurch eine dauerhafte Ausgrenzung der Asylsuchenden mit weitreichenden negativen Folgen zuallerst für die Geflüchteten, aber auch für die Kommunen und das Land, für die Integration und das gesellschaftliche Klima.

Im Raum Bonn gibt es zwei Landesunterkünfte, für die das zutreffen könnte: die in Godesberg-Muffendorf und die in St. Augustin-Niederpleis.

Lesen Sie hier den Wortlaut des Briefes mit seiner ausführlichen Argumentation: fhttp://www.frnrw.de/fileadmin/frnrw/media/downloads/Themen_a-Z/Unterbrin...