Diskussion um die Kosten der Flüchtlingsaufnahme

In seiner Serie „Neue Nachbarn“ veröffentlichte der Generalanzeiger am 17. 10. 2017 den Artikel "Ein Kraftakt, der Millionen kostet“. Der folgende Leserbrief zu dem Beitrag wurde nicht veröffentlicht.

Jeder Ausgabe stehen auch Einnahmen gegenüber. "Die Aussage, dass die Aufnahme von Flüchtlingen viel Geld kostet, ist unbestritten, jedoch einseitig und deswegen tendenziös. Ich befürchte, dass sich durch diese Aussage manche Menschen in ihrer Abneigung gegenüber Geflüchteten bestätigt sehen. Der Artikel ist deswegen einseitig, weil er nicht erwähnt, dass jeder Ausgabe Einnahmen gegenüber stehen: An dem Umbau von Häusern zu Wohnheimen und der Errichtung von Containern haben z. B. Bau- und Handwerksfirmen verdient, die Abgaben und Steuern gezahlt haben. Es wurden Arbeitsplätze geschaffen, insbesondere auch im Bereich des Sicherheitspersonals, was wiederum Einnahmen in die Sozialkassen zur Folge hatte; Caterungfirmen hatten nicht nur im Arbeitsplatzbereich einen enormen Zuwachs, es wurden z. B. zusätzliche Lebensmittel eingekauft und dafür Steuern bezahlt; Hotelbesitzer haben durch die Vermietung an Geflüchtete ebenfalls zu versteuernde Einnahmen gehabt. Für die Unterbringung in Turnhallen und Gemeinschaftsunterkünften wurden Betten und Matratzen und sonstiges Mobiliar gekauft, wofür ebenfalls Steuern angefallen sind. Diese Beispiele lassen sich fortsetzen. Zu einer korrekten Berichterstattung gehört nicht nur die Erwähnung der Kosten, die dem Staat entstanden sind, sondern ebenso die der Einnahmen, die an den Staat zurückgeflossen sind." Ich befürchte, dass sich durch diese Aussage manche Menschen in ihrer Abneigung gegenüber Geflüchtete bestätigt sehen.Der Artikel ist deswegen einseitig, weil er nicht erwähnt, dass jeder Ausgabe Einnahmen gegenüberstehen: An dem Umbau von Häusern zu Wohnheimen und der Errichtung von Containern haben z. B. Bau- und Handwerksfirmen verdient, die Abgaben und Steuern gezahlt haben. Es wurden Arbeitsplätze geschaffen, insbesondere auch im Bereich des Sicherheitspersonals, was wiederum Einnahmen in die Sozialkassen zur Folge hatte; Cateringfirmen hatten nicht nur im Arbeitsplatzbereich einen enormen Zuwachs, es wurden z. B. zusätzliche Lebensmittel etc. eingekauft und dafür Steuern bezahlt; Hotelbesitzer haben durch die Vermietung an Geflüchtete ebenfalls zu versteuernde Einnahmen gehabt. Für die Unterbringung in Turnhallen und Gemeinschaftsunterkünften wurden Betten und Matratzen und sonstiges Mobiliar gekauft, wofür ebenfalls Steuern angefallen sind. Diese Beispiele lassen sich fortsetzen. Zu einer korrekten Berichterstattung gehört nicht nur die Erwähnung der Kosten, die dem Staat entstanden sind, sondern ebenso die Einnahmen, die an den Staat zurückgeflossen sin

Zum Nachlesen: Der GA Beitrag: http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Versorgung-der-Fl%C3...