25.06.2026 Die Zusammenarbeit mit den Taliban läuft. Heute früh startete wieder ein Charterflieger nach Afghanistan. In den Meldungen bleibt unklar, ob es sich "großenteils um Straftäter, "großenteils um Straftäter, die wegen schweren Vergehen verurteilt wurden: unter anderem Sexualdelikte und Körperverletzungsdelikte", „ausnahmslos um Männer, die hier strafrechtlich in Erscheinung getreten sind“ oder auch um „mindestens fünf Nicht-Straftäter“ gehandelt hat.
Trotz wachsender Kritik an der Zusammenarbeit mit den Taliban schiebt Deutschland erneut Männer nach Afghanistan ab. Innenminister Dobrindt kündigt im Juli an, auch Nicht-Straftäter abzuschieben. Nun fliegen mehr als 20 Männer von Leipzig-Halle nach Kabul.
Mit einem Charterflugzeug hat die Bundespolizei ausreisepflichtige Afghanen in ihr Herkunftsland gebracht. Die Abschiebung vom Flughafen Leipzig-Halle nach Kabul begann in den frühen Morgenstunden. Beamte begleiteten 23 Männer auf dem Flug in die afghanische Hauptstadt. Bei den Abgeschobenen handelt es sich demnach "großenteils um Straftäter, die wegen schweren Vergehen verurteilt wurden: unter anderem Sexualdelikte und Körperverletzungsdelikte", wie das Bundesinnenministerium auf X mitteilte...
- SZ 25.05.2026 Erneut Sammelabschiebung nach Afghanistan
... In der Maschine, die in der Nacht auf Dienstag vom Flughafen Leipzig/Halle in Richtung Kabul startete, befanden sich 23 afghanische Männer. Die Bundespolizei hat erneut ausreisepflichtige Afghanen mit einem vom Bundesinnenministerium organisierten Charterflug in ihr Herkunftsland gebracht. In der Maschine, die in der Nacht auf Dienstag vom Flughafen Leipzig/Halle in Richtung Kabul startete, befanden sich 23 afghanische Männer. Laut Bundesinnenministerium, das am späten Nachmittag auf eine Anfrage der Süddeutschen Zeitung antwortete, handelte es sich „ausnahmslos um Männer, die hier strafrechtlich in Erscheinung getreten sind“. Sie wurden demnach aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz abgeschoben.
Zu den Abgeschobenen hatte das Bundesinnenministerium zunächst auf X mitgeteilt, es handle sich „großenteils um Straftäter, die wegen schwerer Vergehen verurteilt wurden“, darunter Sexualstraftaten und Körperverletzung. Die grüne Bundestagsabgeordnete Schahina Gambir hatte davon gesprochen, dass auch „mindestens fünf Nicht-Straftäter“ betroffen seien...