Herzlich Willkommen bei weltoffen bonn

In der Gruppe weltoffen-bonn fanden sich 2013 Aktivist*innen zusammen, die vom vielhundertfachen Ertrinkungstod flüchtender Menschen vor Lampedusa bewegt waren und zum damaligen Zeitpunkt eine Plattform vermissten, die zivilgesellschaftlich und solidarisch zu Fragen von Flucht und Migration arbeitet. 

Damals erklärten wir zu unseren Zielen:

weltoffen bietet in der Bonner Flüchtlingsarbeit engagierten Organisationen, Initiativen und Ehrenamtlichen ein Forum zum politischen Austausch.

Wir diskutieren aktuelle flüchtlingspolitische Themen, machen auf die Probleme von hier lebenden Flüchtlingen aufmerksam und erarbeiten Handlungsstrategien für eine weltoffene und Schutz-bietende Stadt Bonn.

Wir setzen uns ein für ein Zusammenleben in Vielfalt, für Solidarität mit Geflüchteten und Migrant*innen in Not, und für ein Umdenken in der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik!

Besonders ab 2015 bildeten sich zahlreiche Gruppen zu konkreter Unterstützung geflüchteter Menschen, die Vernetzung wurde intensiviert und institutionalisiert. Viele der Aktivist:innen des Beginns wurden in anderen Gruppen aktiv. Mit Auftreten der Seebrücke Lokalgruppe Bonn beendeten wir unsere regelmäßigen Gruppentreffen. 

Doch diese Webseite - 2017 durch die Bürgerstiftung Bonn gefördert - sollte beibehalten werden, um auf Termine und Themen hinzuweisen und Argumente zu liefern. 

weltoffen bonn - der Newsletter

Unser Newsletter informiert in unregelmäßigen Abständen über wichtige flüchtlingspolitische Neuigkeiten, kommunalpolitische Entwicklungen und Ereignisse, öffentliche Aktionen und Veranstaltungen und wichtige Diskussionsbeiträge.

aktuell

Leave No One Behind - Leave No One To Die

23.04.2026 Aus Aktuell des Flüchtlingsrates NRW:

Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Aussetzung von Rückführungen in den Iran erneut verlängert. Mit dem aktuellen Erlass vom 15.04.2026 wird die bestehende Anordnung gemäß § 60a Abs. 1 AufenthG aus völkerrechtlichen und humanitären Gründen bis zum 15.07.2026 fortgeführt. Von der Regelung ausgenommen bleiben weiterhin Personen, die schwere Straftaten begangen [...]

23.04.2026 Vor dem EuGH wird es um die Klage zweier Asylbewerber gehen, die von Italien in dessen umstrittenen albanischen "Asylzentrum" in Abschiebehaft genommen worden waren. Italienische Gerichte hatten dies für rechtswidrig erklärt und die Fälle dem EuGH vorgelegt. Dort hat der Generalanwalt nach der Verhandlung den Fall beurteilt. 

Abschiebezentren außerhalb eines EU-Staates können zulässig sein. Voraussetzung ist aber, dass den Migranten dort das garantiert ist, was das EU-Recht [...]

17.04.2026 Der Flüchtlingsrat Niedersachsen hält die von Dobrindt geplante Einstellung der unabhängigen Rechtsberatung für rechtswidrig. Er fordert:

Dobrindt muss Asylverfahrensberatung rechtskonform umsetzen!

Die von Bundesinnenminister Dobrindt zum Ende des Jahres 2026 geplante Einstellung der unabhängigen Asylverfahrensberatung ist nach Auffassung des Flüchtlingsrats Niedersachsen rechtswidrig. Norbert Grehl-Schmitt vom Vorstand des Flüchtlingsrats erläutert:

„Eine solche Praxis [...]

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