Herzlich Willkommen bei weltoffen bonn

In der Gruppe weltoffen-bonn fanden sich 2013 Aktivist*innen zusammen, die vom vielhundertfachen Ertrinkungstod flüchtender Menschen vor Lampedusa bewegt waren und zum damaligen Zeitpunkt eine Plattform vermissten, die zivilgesellschaftlich und solidarisch zu Fragen von Flucht und Migration arbeitet. 

Damals erklärten wir zu unseren Zielen:

weltoffen bietet in der Bonner Flüchtlingsarbeit engagierten Organisationen, Initiativen und Ehrenamtlichen ein Forum zum politischen Austausch.

Wir diskutieren aktuelle flüchtlingspolitische Themen, machen auf die Probleme von hier lebenden Flüchtlingen aufmerksam und erarbeiten Handlungsstrategien für eine weltoffene und Schutz-bietende Stadt Bonn.

Wir setzen uns ein für ein Zusammenleben in Vielfalt, für Solidarität mit Geflüchteten und Migrant*innen in Not, und für ein Umdenken in der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik!

Besonders ab 2015 bildeten sich zahlreiche Gruppen zu konkreter Unterstützung geflüchteter Menschen, die Vernetzung wurde intensiviert und institutionalisiert. Viele der Aktivist:innen des Beginns wurden in anderen Gruppen aktiv. Mit Auftreten der Seebrücke Lokalgruppe Bonn beendeten wir unsere regelmäßigen Gruppentreffen. 

Doch diese Webseite - 2017 durch die Bürgerstiftung Bonn gefördert - sollte beibehalten werden, um auf Termine und Themen hinzuweisen und Argumente zu liefern. 

weltoffen bonn - der Newsletter

Unser Newsletter informiert in unregelmäßigen Abständen über wichtige flüchtlingspolitische Neuigkeiten, kommunalpolitische Entwicklungen und Ereignisse, öffentliche Aktionen und Veranstaltungen und wichtige Diskussionsbeiträge.

aktuell

Leave No One Behind - Leave No One To Die

21.07.2026 aus Aktuell des Flüchtlingsrates NRW:

Die Veröffentlichung von asyl.net bietet eine praxisnahe Orientierung für die rechtliche Beratung und Begleitung beim Familiennachzug im Rahmen der Dublin-III-Verordnung (AMMVO) als zentralem Bestandteil des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Die Broschüre erläutert systematisch die rechtlichen Voraussetzungen, verfahrensrechtlichen Schritte sowie Fristen und Zuständigkeiten, um Familienzusammenführungen von Schutzsuchenden innerhalb [...]

20.07.2026 Nicht nur ukrainische Kriegsdienstflüchtende müssen in Deutschland um ihren Aufenthalt fürchten. Entgegen der Parteinahme und Unterstützung für die Ukraine erhalten russische Deserteure keinen Schutz und müssen die Abschiebung in Zusammenhang mit der Dublin-Regelung fürchten. 2025 wurden 126 Personen direkt nach Russland abgeschoeen. DW brachte einen Einzelfall an die Öffentlichkeit:  

15.07.2026 In einer gemeinsamen Presseerklärung vom 14. Juli 2026 informieren UNHCR und das Sozial- und Marktforschungsunternehmen Ipsos informieren über die Ergebnisse einer in 29 Ländern durchgeführten Umfrage. Während es eine deutliche Mehrheit für berechtigt hält, in einem anderen Schutz vor Krieg oder Verfolgung zu suchen, sind gleichzeitig fast ebenso viele der Meinung, dass es Schutzsuchenden hauptsächlich um wirtschaftliche Chancen oder den Zugang zu Sozialleistungen gehe. Darin zeigt [...]

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