Herzlich Willkommen bei weltoffen bonn

In der Gruppe weltoffen-bonn fanden sich 2013 Aktivist*innen zusammen, die vom vielhundertfachen Ertrinkungstod flüchtender Menschen vor Lampedusa bewegt waren und zum damaligen Zeitpunkt eine Plattform vermissten, die zivilgesellschaftlich und solidarisch zu Fragen von Flucht und Migration arbeitet. 

Damals erklärten wir zu unseren Zielen:

weltoffen bietet in der Bonner Flüchtlingsarbeit engagierten Organisationen, Initiativen und Ehrenamtlichen ein Forum zum politischen Austausch.

Wir diskutieren aktuelle flüchtlingspolitische Themen, machen auf die Probleme von hier lebenden Flüchtlingen aufmerksam und erarbeiten Handlungsstrategien für eine weltoffene und Schutz-bietende Stadt Bonn.

Wir setzen uns ein für ein Zusammenleben in Vielfalt, für Solidarität mit Geflüchteten und Migrant*innen in Not, und für ein Umdenken in der deutschen Asyl- und Flüchtlingspolitik!

Besonders ab 2015 bildeten sich zahlreiche Gruppen zu konkreter Unterstützung geflüchteter Menschen, die Vernetzung wurde intensiviert und institutionalisiert. Viele der Aktivist:innen des Beginns wurden in anderen Gruppen aktiv. Mit Auftreten der Seebrücke Lokalgruppe Bonn beendeten wir unsere regelmäßigen Gruppentreffen. 

Doch diese Webseite - 2017 durch die Bürgerstiftung Bonn gefördert - sollte beibehalten werden, um auf Termine und Themen hinzuweisen und Argumente zu liefern. 

weltoffen bonn - der Newsletter

Unser Newsletter informiert in unregelmäßigen Abständen über wichtige flüchtlingspolitische Neuigkeiten, kommunalpolitische Entwicklungen und Ereignisse, öffentliche Aktionen und Veranstaltungen und wichtige Diskussionsbeiträge.

aktuell

Leave No One Behind - Leave No One To Die

30.10.2026 

Das Bundesverfassungsgericht hat Zweifel, ob die Gerichte richtig geprüft haben. Trotzdem dürfen die Frauen nicht einreisen. PRO ASYL fordert ihre sofortige Entlassung aus dem Grenzverfahren. Zwei Frauen aus Somalia, beide nachweislich Opfer von weiblicher [...]

29.10.2026 Durch die Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Frage der Grünen-Abgeordneten Filiz Polat wurde öffentlich, dass eine steigende Zahl von Zugewanderten in Deutschland lebt, die eigentlich ausreisepflichtig wäre, aber aus individuellen Gründen die Duldung erhält. Darunter waren am Stichtag 30. September 2026 rund 13.400 Minderjährige. Das bedeutet für die Betroffenen die große Unsicherheit, ob sie in Deutschland wie erhofft bleiben dürfen.

Neben dem Auslaufen des [...]

28.10.2026 Die Nachricht von einer erneuten Sammelabschiebung nach Afghanistan sorgt in den großen Medien nicht mehr für (größere) Berichterstattung, und der Sprachgebrauch des Innenministeriums von den "Straftätern" wird überwiegend kritiklos übernommen. Nur in der ZEIT finde ich die nötige Relativierung durch den Gebrauch des Konjunktiv: Sie hätten Straftaten begangen, hieß es aus dem Bundesinnenministerium. 

Die ZEIT scheint auch die einzige Pressestimme zu sein, die den feinen Unterschied [...]

termine