Liebe Leserinnen und Leser, liebe in Asylpolitik und um geflüchtete Menschen Engagierte in Bonn,
allen guten Wünsche zum Trotz begann das Jahr 2026 nicht als ein "gutes Neues Jahr". Und auch die Weihnachtszeit brachte uns nur eine kurze Zeit der Ruhe, in der wir von neuen schlechten Nachrichten verschont wurden.
Trotzdem will ich festhalten an Wünschen und Hoffnungen auch für dieses Jahr: Dass es 2026 nicht noch mehr Fluchtgründe gibt, vielleicht sogar endlich einmal weniger. Dass Menschen auf der Flucht nicht länger Sklaverei oder Tod riskieren müssen. Dass 2026 nicht das Jahr der Abschiebeoffensive wird. Dass das Recht wieder eingehalten wird und nicht länger eingeklagt werden muss. Dass die AfD und Ihresgleichen zumindest gebremst werden...
Dass es neuen Anlass gibt, von einem Leben in Frieden, Solidarität und Gerechtigkeit zu träumen...
Mit diesen Wünschen schicke ich den ersten Weltoffen-Bonn-Newsletter herum und grüße herzlich
Susanne Rohde
Termine
- Di, 20.01.2026 Online-Austausch: Der Zugang zum Arbeitsmarkt mit Aufenthaltsgestattung und Duldung [o. V.]
- Mi, 21.01.2026 Mahnwache für Menschenrechte und sichere Fluchtwege
- Do, 29.01.2026 Online-Schulung: Basisseminar Asylrecht [EA | o. V.]
- Mi, 04.02.2026 Mahnwache für Menschenrechte und sichere Fluchtwege
- Di, 17.02.2026 Online-Austausch: Flüchtlingssolidaritätsarbeit 2026 – ‚Standortbestimmung‘ und Ausblick [o. V.]
- Mi, 25.02.2026 Online-AG: Umgang mit Ausländerbehörden [m. V.]
Forum : Bund
- Afghanistan-Aufnahmeprogramm: Fast jede 2. Zusage wurde widerrufen 20.01.2026 Kein politisches Interesse mehr... Aus der Antwort auf eine parlamentarische Frage geht hervor, dass es fast die Hälfte der gefährdeten Afghaninnen und Afghanen ist, deren versprochene Aufnahme durch die Bundesrepublik Deutschland in den Monaten seit Amtsantritt der neuen Bundesregierung widerrufen wurde. Entgegen einer anderslautenden Zusage von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt lasse die Bundesregierung auch die Hälfte der noch verbliebenen Ortskräfte im Stich. Nur bei 81 [...] weiterlesen
- 940.000 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit in Deutschland: Rückkehr oder Einbürgerung? 19.01.2026 Die Zahl syrischer Staatsangehöriger in Deutschland ist hoch. Die meisten kamen als Schutzsuchende. Während Spahn, Dobrindt und andere Politiker auf ihre Rückkehr drängen, wollen die meisten bleiben. Viele erfüllen die Voraussetzungen für eine Einbürgerung. Neues Zahlenmaterial ist in der Antwort des Bundesregierung auf eine parlamentarische Frage der Linken enthalten. ... hielten sich Ende November 940.401 Syrerinnen und Syrer in Deutschland auf. Mehr als die Hälfte von ihnen [...] weiterlesen
- Breiter Protest gegen Staatsbesuch von Syriens Übergangspräsident Al-Sharaa: Kein legitimer Partner. Warnung vor Rückkehrabkommen 19.01.2026 Wegen der innenpolitischen Lage in Syrien wurde der Besuch kurzfristig verschoben. Die Gründe für den Protest bleiben. 17.01.2026 Tage bevor der syrische "Übergangspräsident" Al-Sharaa in Berlin von Bundespräsident und Bundeskanzler begrüßt wird, entwickelt sich von vielen Seiten Protest. Die Bundesregierung strebt ein Rückkehrabkommen an, der Syrer Anerkennung und finanzielle Kooperation für den "Wiederaufbau". Einst führte al-Scharaa islamistische Milizen in Syrien [...] weiterlesen
- Ökonom Fratzscher: Argumente gegen die CSU-Forderung nach "Abschiebungsoffensive" 17.01.2026 Die CSU-Forderung nach einer "Abschiebeoffensive" - medienwirksam vor der Klausurtagung 2026 in Seeon propagiert - erntete von Beginn an Widerspruch, nicht nur von Menschenrechtsorganisationen. Auch führende Wirtschaftsvertreter sprachen dagegen. In seiner wöchentlichen Kolumne in der Zeit bezeichnet Marcel Fratzscher, Präsident des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) und Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin die Forderung als ein ökonomisches Eigentor [...] weiterlesen
- Kinder in Krisen- und Konfliktgebieten und auf der Flucht 17.01.2026 Ein Blick auf verschiedene Publikationen, aus dem Newsletter_Januar_2026 des Flüchtlingsrates NRW: Noch nie wuchsen so viele Kinder wie im Jahr 2025 in Krisen- und Konfliktgebieten auf, bilanziert UNICEF in einer Pressemitteilung vom 30.12.2025. Weltweit sei fast jedes fünfte Kind davon betroffen, nahezu doppelt so viele wie Mitte der 1990er Jahre. Im Zusammenhang mit den bewaffneten Konflikten seien von den Vereinten [...] weiterlesen
- Zahlen und Fakten zu Schutzsuchenden aus und in der Türkei 17.01.2026 Eine Zusammenstellung aus dem Newsletter_Januar_2026 des Flüchtlingsrates NRW: Informationen aus verschiedenen aktuellen Quellen: Die Situation von Schutzsuchenden in der Türkei ist teilweise äußerst prekär. Besonders zeige sich dies bei der Abschiebungshaft, wie Pro Asyl in einer News vom 27.11.2025 berichtet. In deren Fokus stehen die 32 Abschiebungshafteinrichtungen (Geri Gönderme Merkezleri) mit insgesamt schätzungsweise [...] weiterlesen
- Deutschland gewährt immer seltener Schutz: Das Bundesamt droht zur Ablehnungsmaschine zu werden 15.01.2025 Pressemitteilung von Pro Asyl: Obwohl die Menschenrechtslage in Ländern wie Afghanistan und dem Iran katastrophal ist und die Sicherheitslage in Syrien weiterhin prekär, erhalten Flüchtlinge aus diesen Ländern im Asylverfahren in Deutschland immer seltener beziehungsweise kaum noch Schutz: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) lehnt ihre Asylanträge reihenweise ab – bei Menschen aus Syrien im Jahr 2025 sogar zu 95 Prozent; bei Flüchtlingen aus dem Iran werden 73 [...] weiterlesen
- Appell an den Bundestag: Warum das Parlament Leistungskürzungen für ukrainische Geflüchtete ablehnen sollte 14.01.2026 Aus den News von Pro Asyl: Ukrainische Geflüchtete, die seit April 2025 hierzulande Aufnahme finden, sollen im Bedarfsfall nur noch Asylbewerberleistungen erhalten. Das Leistungsrechtsanpassungsgesetz ist diskriminierend, bremst die Arbeitsmarktintegration, belastet Kommunen und Länder und ist keine solidarische Ukraine-Politik. Der Bundestag sollte diesen Unsinn ablehnen. CDU/CSU [...] weiterlesen
- Dobrindt weiter auf dem Weg zu Return Hubs 15.01.2026 Das klingt so nett: Ein "Migrationsbotschafter" soll "innovative Lösungen" vorantreiben... Doch: Der Fokus des neuen Migrationsbotschafters soll dem Ministerium zufolge darauf liegen, Menschen ohne Bleiberecht in Deutschland in anderen Staaten unterzubringen - dazu sollen auch die rechtlich umstrittenen Modelle zur Rückführung in Drittstaaten gehören. SZ 14.01.2026 Für mehr AbschiebungenDobrindt beruft „Migrationsbotschafter“ Für das Ziel einer Steigerung der [...] weiterlesen
- Afghanistan-Aufnahmeprogramm: Wieder 32 Menschen angekommen, für alle anderen geht die Zitterpartie weiter 14.01.2026 Auch nach dem gefürchteten Stichtag, zu dem Pakistan die Abschiebung angekündigt hatte, geht die Zitterpartie für die dort wartenden Schutzsuchenden weiter. Für 32 von ihnen gab es immerhin jetzt wieder mit dem Flug nach Deutschland das erhoffte gute Ende. Für rund 400 weitere kündigte das Innenministerium jetzt eine "Bearbeitung im Ausreiseverfahren" an. Presseberichte: Stern / AFP 12.01.2026 Innenministerium: Rund 400 Afghanen können bald nach Deutschland einreisen Ru [...] weiterlesen
- Stabile Zahlen bei freiwilligen Ausreisen - Mehr als 30.000 abgelehnte Asylbewerber und andere Menschen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis verließen Deutschland 08.01.2026 Vom 1. Januar bis zum 31. Oktober 2025 erhielten deutsche Behörden 30.406 Grenzübertrittsbescheinigungen als Nachweis, dass die betreffenden Deutschland verlassen haben. Das seien in etwa gleich viele wie im Jahr zuvor. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Frage der Linken hervor. Ein Großteil der freiwilligen Ausreisen wurden durch Bund oder Länder finanziell gefördert (bis Ende November bei mindestens 16.545 Menschen), die meisten davon aus Syrien [...] weiterlesen
- EU-Innenkommissar fordert Ende der deutschen Grenzkontrollen, schnelle Umsetzung des neuen europäischen Asylsystems Geas und verstärkte Abschiebungen nach Syrien 08.01.2026 Auch im begonnenen Jahr wird die EU auf eine harte Linie gegenüber Schutzsuchenden und Migranten setzen. Die Außengrenzen müssten besser geschützt werden, "damit Binnengrenzkontrollen nicht mehr notwendig sind", erklärte Innenkommissar Brunner in Zusammenhang mit der Aufforderung an die deutsche Regierung, die Grenzkontrollen bald zu beenden. Zeit 08.01.2026 Seit Mai lässt die Bundesregierung [...] weiterlesen
- Worauf ist der Rückgang der Asylzahlen zurückzuführen? 07.01.2026 Während Dobrindt die zurückgegangene Zahl von Asylanträgen als Folge seines harten Vorgehens der "Migrationswende" erklärt und dies als seinen Erfolg beansprucht, widerspricht ihm Migrationsexperte Gerald Knaus: Der Migrationsforscher Gerald Knaus sieht als Gründe für den Rückgang der Asylbewerberzahlen nicht in erster Linie die verschärfte Regierungslinie und die Grenzkontrollen. Vor allem das Ende des Bürgerkrieges in Syrien 2024 habe dazu geführt, dass die Menschen nicht mehr [...] weiterlesen
- 2025 Zahl der Asylanträge deutlich zurückgegangen. Schutzsuchende aus Afghanistan sind mit Abstand größte Gruppe der Antragsteller 07.01.2026 Ein Drittel weniger Asylanträge wurden im vergangenen Jahr gestellt. Der Innenminister präsentierte die BAMF-Statistik als Bestätigung für sein verschärftes Vorgehen, Schutzsuchende fernzuhalten und ihre Rechte zu beschneiden. 2025 gab es ... 168.543 Erst- und Folgeanträge - nach 250.945 im Jahr 2024. Als Gründe für den Rückgang nannte das Ministerium Zurückweisungen an den Grenzen, das Aussetzen des Familiennachzugs, die Abschaffung der sogenannten Turboeinbürgerung und [...] weiterlesen
- Abschiebungen nach Afghanistan fortgesetzt - Werden künftig auch Frauen abgeschoben? 06.01.2026 Nachdem in der Vorweihnachtszeit eine erste Abschiebung eines Mannes nach Afghanistan erfolgt war, gab es gleich zu Jahresbeginn zwei weitere: „Dies war bereits der dritte Straftäter, der innerhalb kürzester Zeit mit dem neu etablierten Mechanismus abgeschoben werden konnte“ zitierte die taz eine Sprecherin des Innenministers, die weiter erklärte: „Im Jahr 2025 wurden 83 Straftäter nach Afghanistan zurückgeführt.“ Bereits am 4.12.2025 hatte die taz die [...] weiterlesen
- CSU will für 2026 eine Abschiebeoffensive. Syrer und Ukrainer würden in ihrer Heimat gebraucht und sollen zurückkehren 06.01.2026 Zum neuen Jahr liefert die CSU der AfD ihr Lieblings- und Erfolgsthema in Steilvorlage: Schutzsuchende weg! Für die alljährliche Klausurtagung wurde ein Positionspapier vorbereitet, über das z. B. die Zeit berichtete: 2026 müsse es eine Abschiebeoffensive geben – "mit Linienflügen und auch nach Syrien und Afghanistan" "Gleichzeitig entfällt für die meisten Syrer, die aufgrund des Krieges ein vorübergehendes Bleiberecht in Deutschland erhalten haben, ihr Schutzgrund. Sie werden [...] weiterlesen
- 2025 - Pro Asyl zieht bittere Bilanz für den Flüchtlingsschutz 06.01.2026 Eine Zusammenfassung dessen, was im abgelaufenen Jahr in Sachen Verschärfung der Lage für Schutzsuchende geschehen ist, bringt Pro Asyl in seinen ersten News für 2026. Das sind die Stichworte im Beitrag: Illegale Zurückweisungen an deutschen Grenzen Stopp der humanitären Aufnahmen Aussetzung des Familiennachzugs Neue Gesetzesverschärfungen in Deutschland und der EU Asylanträge halbiert, Schutzquote sinkt Immer mehr und härtere Abschiebungen Währenddessen [...] weiterlesen
- Nach erster Zurückweisung bei Grenzkontrollen: Asylantrag im zweiten Versuch 23.12.2025 Still geworden ist es um die umstrittenen Grenzkontrollen. Nach einer parlamentarischen Frage der Grünen im Bundestag wurden jetzt Zahlen veröffentlicht: Zwischen dem 7. Mai und dem Stichtag 31. Oktober reichten 1.582 Menschen Asylgesuche ein, die zuvor im Rahmen der intensivierten Binnengrenzkontrollen zurückgewiesen worden waren. Die Zahlen aus der Antwort der Bundesregierung wurden von zahlreichen Medien aufgegriffen. Stern 21.12.2025: Migration Grenzkontrollen: Mehr als 1 [...] weiterlesen
- Familiennachzug 2025: Mehr als 100.000 Visa 23.12.2025 Trotz der Verschärfungen der neuen Bundesregierung erhielten mehr als 100.000 Menschen Visa, um im Rahmen des Familiennachzuges zu ihren engen Familienangehörigen - Ehepartner*in, Kinder, Eltern - reisen zu können, die bereits in Deutschland leben und oft viele Jahre darauf warten, wieder als Familie zusammenleben zu können. Pro Asyl bringt dazu unter dem Titel Endlich wieder zusammen in den News zwei Geschichten von geglücktem Familiennachzug. Zeit 21.12.2025 Familienn [...] weiterlesen
- Afghanistan-Aufnahmeprogramm: Noch einmal 141 angekommen. Offener Brief von Prominenten 23.12.2025 Noch einmal landete ein Flieger mit gefährdeten afghanischen Menschen, hoffentlich nicht der letzte. Zahlreiche Persönlichkeiten appellierten in einem Offenen Brief, alle Wartenden einreisen zu lassen; damit sind auch die 640 Schutzsuchenden gemeint, denen die Bundesregierung per Email die ursprüngliche Aufnahmezusage entzogen hatte, weil "kein politisches Interesse zur Aufnahme mehr vorliegt". In einem offenen Brief haben mehr als 50 Prominente die Bundesregierung dazu [...] weiterlesen
Forum : international
- Frontex-Zahlen: Deutlich weniger Menschen "irregulär" in Europa angekommen 15.01.2026 Den Rückgang der Zahlen führt Frontex-Chef Leijtens auf Migrationsabkommen und die Zusammenarbeit mit Küstenwachen zurück - beides aus Sicht von Menschenrechtsorganisationen fragwürdig. "Dieser Rückgang zeigt, dass Zusammenarbeit Ergebnisse bringen kann." 2026 werde ein entscheidendes Jahr für das europäische Grenzmanagement sein, so Leijtens. Tagesschau 15.01.2026 Frontex-Statistik 2025 Irreguläre Migration in die EU deutlich gesunken Im vergangenen Jahr hat [...] weiterlesen
- EU-Innenkommissar fordert Ende der deutschen Grenzkontrollen, schnelle Umsetzung des neuen europäischen Asylsystems Geas und verstärkte Abschiebungen nach Syrien 08.01.2026 Auch im begonnenen Jahr wird die EU auf eine harte Linie gegenüber Schutzsuchenden und Migranten setzen. Die Außengrenzen müssten besser geschützt werden, "damit Binnengrenzkontrollen nicht mehr notwendig sind", erklärte Innenkommissar Brunner in Zusammenhang mit der Aufforderung an die deutsche Regierung, die Grenzkontrollen bald zu beenden. Seit Mai lässt die Bundesregierung [...] weiterlesen
Neu in den aktuellen Zitaten - Geschehen auf Fluchtwegen, Seenotrettung
- hier gekürzt -
18.01.2026 Sicherheitsbehörden in Libyen haben rund 200 Migranten aus einem illegalen, unterirdisch angelegten Gefängnis befreit, in dem sie unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten worden waren. ... Ebenfalls bereits am Freitag wurden mindestens 21 Leichen von Migranten in einem Massengrab...
15.01.2026 Ocean Viking bezeugt illegale Rückführung mit Beteiligung eines EU-Flugzeugs.In der Nacht zum 15. Januar bezeugte die Crew der Ocean Viking in internationalen Gewässern die illegale Rückführung eines in Seenot geratenen Bootes durch die libysche Küstenwache. Unterstützt wurde der Einsatz durch ein Flugzeug, das nach Angaben der libyschen Behörden aus Malta stammte.
08.01.2026 Der REPORT MONITORING THE RIGHT TO LIFE – 2025 von Caminando Fronteras, veröffentlicht am 29.12.2025, wird von verschiedenen Medien aufgegriffen: Between 1 January and 15 December 2025, 3,090 people lost their lives or disappeared during border crossings in the Western Euro-African Border region, including 192 women and 437 children and adolescents. The comprehensive analysis of the different migratory routes documents 303 tragedies, with particular attention to 70 boats that disappeared without leaving any trace, pointing to an increase in risk and in the extreme conditions faced during these journeys... Deutschsprachiger Bericht in der Mallorca Zeitung: Erschütternde Zahlen: Über 1.000 Migranten 2025 auf der algerischen Route Richtung Balearen und Südwestspanien vermisst Noch nie zuvor kamen so viele Migranten über das Meer auf die Balearen. Doch viele erreichten ihr Ziel nie Algerische Route: Tendenz steigend Die Hilfsorganisation geht von 47 verschwundenen Booten aus. Die dramatischten Monate waren Januar (136 Vermisste), Oktober (148 Vermisste) und November (168 Vermisste)...
06.01.2026 Bericht nd: EU verdoppelt Pullback-System in Libyen Nach Vorbild von Tripolis erhält auch das abtrünnige Benghazi eine Leitstelle und Ausrüstung für die Küstenwache. ... Hintergrund der italienischen Initiative ist offenbar die Verlagerung der libyschen Migrationsroute aus dem Westen, wo die Küstenwache immer mehr Menschen abfängt, in die gefährlicheren Gewässer im Osten. ... Bericht nd: Europa paktiert mit der Gegenregierung in Tobruk Auch in Ostlibyen wird das Mittelmeer zur Mauer Aus dem Osten Libyens legen zunehmend Boote mit Geflüchteten gen Europa ab...
06.01.2026 Mindestens 31 Tote nach Untergang eines Flüchtlingsboots vor Gambia In der Silvesternacht ist ein mit mehr als 200 Menschen besetztes Boot vor Gambia in Seenot geraten. Knapp 100 Überlebende wurden gerettet, viele werden noch vermisst. ... 15 Leichen sind demnach in Gambia und 16 weitere im Nachbarland Senegal geborgen worde...
02.1.2026 Weniger Ankünfte per Boot: Deutlicher Rückgang der irregulären Migration nach Spanien Nur noch gut 35.000 Migranten sind 2025 auf Booten in Spanien angekommen. Im Vorjahr waren es fast doppelt so viele. ... Nur auf den Balearen wurde 2025 ein Anstieg um 27 Prozent verzeichnet: Rund 7.400 Migranten, die zum größten Teil aus Algerien nach Mallorca und die Nachbarinseln gelangten; viele von ihnen stammen aus Somalia, dem Sudan und dem Südsudan. ...
27.12.2025 Griechische Küstenwache rettet 131 Migranten vor Kreta Erneut wurden im Mittelmeer zahlreiche Menschen von einem kleinen Flüchtlingsboot gerettet. In den vergangenen fünf Tagen waren es damit insgesamt mehr als 800. ...
24.12.2025 116 Migranten sterben bei Bootsunglück im Mittelmeer. Im zentralen Mittelmeer hat sich eine weitere schwere Tragödie ereignet. Laut der Nichtregierungsorganisation Sea-Watch kamen bei einem Schiffsunglück vor Kurzem insgesamt 116 Menschen ums Leben. Laut öffentlichen Angaben überlebte nur eine Person, die von einem tunesischen Fischer gerettet wurde. ...
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